|
Die Pflanze verträgt Temperaturen bis minus 30 °C. Sie ist widerstandsfähig gegenüber Krankheiten und sehr pflegeleicht. Die Weiki ist zweihäusig, d. h. männliche und weibliche Blüten wachsen auf verschiedenen Pflanzen. Man benötigt also mindestens zwei Pflanzen, eine männliche und eine weibliche, wenn man Früchte haben möchte. Nur die weibliche Pflanze kann aus ihren weiblichen Blüten Früchte bilden.
Bis zur ersten Blüte und zur ersten Fruchtbildung vergehen oft 4 bis 6 Jahre, man benötigt also etwas Geduld. Die Pflanze ist aber auch ohne Blüten oder Früchte eine dekorative "Zierpflanze" dank ihrer herzförmigen, dunkelgrünen Blätter mit den roten Blattstielen. Heutzutage werden die Pflanzen an Hobbygärtner meist gleich im Doppelpack (eine männliche und eine weibliche Pflanze in einem Topf) verschickt, z. B. von Gärtner Pötschke über Amazon Bei älteren Pflanzen, die nicht blühen wollen, sollte man das Geschlecht der Pflanze bestimmen: Ob man eine männliche oder weibliche Pflanze hat, kann man anhand der Blüte feststellen. Die Blüten bilden sich meist am einjährigen Holz (wichtig auch für eventuellen Schnitt zu wissen). Bei der weiblichen Blüte befindet sich in der Mitte erhaben über den Staubfäden ein "Büschel", das sind die Strahlengriffel auf dem Fruchtknoten (siehe Bild oben: Früchte und weibliche Blüte). Die Früchte reifen spät im Jahr. Sie sind etwa stachelbeergroß und unbehaart. Reif sind sie, wenn sie bräunlich und etwas weich sind. Sie schmecken fruchtig-süß mit relativ wenig Säure. Sie haben einen sehr hohen Vitamin C-Gehalt und eignen sich am besten zum Rohverzehr - aber auch als Marmelade. Sie sind im Kühllager und im Kühlschrank lange haltbar. Die Pflanze muss nicht geschnitten werden - sie kann aber. Wer wenig Arbeit haben will, entfernt nur die störenden oder eventuell abgestorbene Triebe bzw. lichtet nach ein paar Jahren ein bisschen aus, wenn das Triebwirrwarr zu groß geworden sein sollte. Man kann sie jedoch auch als strenges Spalier ziehen. Dazu wird die Pflanze im ersten Jahr auf der Höhe gekappt, auf der sie sich verzweigen soll. Zwei der dann an der Spitze aus dem Haupttrieb erscheinenden Nebentriebe werden je einer nach nach links und einer nach rechts waagerecht geleitet (falls weitere erscheinen, werden sie entfernt) und die Spitzen dann eingekürzt, um eine weitere Verzweigung anzuregen. Diese neuen Triebe werden dann etwa im Winkel von 45 °C zum Seitentrieb, aus dem sie kommen, nach außen weitergeleitet und auch etwas gestutzt. Als Düngung reicht im Hausgarten eine jährliche Kompostgabe von ca. 1 bis 3 l Kompost pro Jahr in den Wurzelraum der Pflanze. Pflanzen in Kübeln können wie Terrassen- und Balkonpflanzen mit einem Flüssigdünger, der dem Gießwasser beigegeben wird, gedüngt werden. Neue Pflanzen: Kiwano Weiki Pepino Tomatillo
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
|||
|
|
|||
|
|
|||
|
|
|||