Aussaat und Jungpflanzenanzucht
An die Jungpflanzenanzucht sollte man sich nur selbst machen, wenn man wirklich einen hellen Platz hat, der die
richtigen Bedingungen liefert (optimale Keimtemperatur 22 bis 25 °C, später kühler). Ansonsten ist es besser, zur Pflanzzeit kräftige Jungpflanzen zu kaufen. Während der
Keimphase sollte der Platz wärmer als dann während der nachfolgenden Jungpflanzenanzuchtsphase sein, also muß man entweder die Temperatur regulieren oder die Pflanzen
entsprechend umstellen können.
Der beste Platz für die eigene Anzucht ist ein Kleingewächshaus mit verschiedenen Wärmezonen. Wenn man auf die Fensterbank angewiesen ist, könnte man die Aussaatkisten auf der warmen Küchenfensterbank zum Keimen bringen und die Pflanzen dann später auf eine Fensterbank in einem weniger beheizten Raum stellen. (... mehr im Buch)
Gute Bestäubung bringt viele gute Früchte
Ein Blütenstand besteht aus bis zu 25 Einzelblüten. Nur ausreichend befruchtete Blüten bilden die Früchte voll aus.
Die gelben Blüten der Tomate sind zwittrig, das heißt sie haben jeweils männliche und weibliche Blütenorgane in einer Blüte. Meistens werden die Blüten vom eigenen
Blütenpollen befruchtet, denn bereits vor dem eigentlichen Aufblühen ist der Pollen befruchtungsfähig. Durch Schütteln der Pflanzen kurz vor Mittag ein bis zweimal die Woche
kann man die Bestäubung fördern. Dies ist besonders in Gewächshäusern zu empfehlen, bei denen wegen der Witterung die Fenster geschlossen sind und sozusagen
"Windstille" herrscht.
Aussaattechnik, Pikieren, Qualitätsjungpflanzen, Ausgeizen, Anbinden, Düngen, Bewässern... alle Pflegearbeiten im Buch.
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